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Fotografie Allgemeine Bildbearbeitung
Blasse Haut
Blasse Haut wirkt edel, jedoch etwas kühl und unnahbar. In der Beauty-Fotografie ist das ein Trend und solch ein Ergebnis wird sehr oft angestrebt und gewünscht. Eine blasse, ja schon fast elfenbeinfarbige Porzellanhaut.
Mit der in der folgenden »Schritt für Schritt«-Anleitung beschriebenen Technik der Bearbeitung erhalten Sie eine "weiße" Haut, die nicht "grau" wirkt. Wenige Einstellungsebenen sind dazu nötig, wobei einzig der »Kanalmixer« zum Einsatz kommt.
Das Foto
Hier sehen Sie unser Model, dem wir in den folgenden Bearbeitungsschritten eine porzellanfarbige Haut spendieren möchten. Blonde Modelle mit heller Haut eignen sich dafür natürlich bestens. Zudem wirkt dieser Effekt noch schöner, wenn die Aufnahme sehr hell ausgeleuchtet wird.

Einstellungsebene Nummer 1
Legen Sie sich zuerst eine Einstellungsebene »Kanalmixer« an. Das ist schnell über »Ebene ↔ Neue Einstellungsebene ↔ Kanalmixer« erledigt. Aktivieren Sie dazu »Monochrom« und wählen Sie, wenn nicht schon voreingestellt, die Werte Rot: 40, Grün: 40 und Blau: 20 aus. Die Füllmethode bleibt hierbei auf »Normal« stehen und die Deckkraft dieser Ebene setzen Sie auf etwa 25 %. Diese Ebene sorgt für eine leichte Entsättigung der Aufnahme.

Einstellungsebene Nummer 2
Die zweite Einstellungsebene ist ebenfalls eine Kanalmixer-Einstellungsebene. Die Einstellungen der RGB-Werte bleiben gleich. Allerdings wählen Sie nun die Füllmethode »Weiches Licht« aus und setzen die Ebene auf eine Deckkraft von etwa 20%. Diese Ebene bringt etwas mehr Kontrast in das Bild, ohne die Farben zu sättigen. Auf diese Ebene können Sie in manchen Fällen auch verzichten, wenn Sie die folgende Einstellungsebene, welche ich gleich erkläre, weniger stark einsetzen.

Einstellungsebene Nummer 3
Alle guten Dinge sind drei. Aus diesem Grund legen Sie sich eine dritte Einstellungsebene »Kanalmixer« an und wählen die Werte Rot:90, Grün:10 und Blau:10 aus. Die Füllmethode dieser Ebene sollte auf »Negativ multiplizieren« umgestellt werden und die Deckkraft etwa bei 40 % liegen. Durch die Füllmethode »Negativ multiplizieren« wird das Bild aufgehellt und gleichzeitig entsättigt.













