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Die Auflösungen aktueller Kameras – etwa im 10 Megapixel-Bereich – ermöglichen die Erfassung riesiger Bildinformationen. Das gewünschte Motiv wurde eingefangen, doch fehlt es dem Bild an Wirkung. Es konzentriert sich nicht auf das wesentliche Bildelement. Die Kunst ist nun, aus der interessanten grossen Aufnahme ein weitaus bemerkenswerteres, jedoch kleineres Bild zu zaubern. Deshalb der Aufruf: Crop it!
Nach dem Zurechtschneiden des Bildes wirkt die Aufnahme weitaus intensiver. Der Blick des Betrachters wird auf das gewünschte Bildelement gelenkt und nichts lenkt mehr ab. Auch die Stimmung wurde verändert.
Sehr interessant ist auch das Spiel mit verschiedenen Versionen einer Aufnahme, in Bezug auf das Format. Hier zunächst das Original.
Im Längsformat, wie es hier zu sehen ist, erscheint die Stimmung in etwa gleich. Der Schwerpunkt hat sich allerdings zum Oldtimer hin verlagert. Seinen Qualitäten wird der Betrachter nun weitaus mehr Zeit schenken und auch weitere Details entdecken. Ein schönes Beispiel, wie aus einem guten Bild (es hat richtig weh getan, den schönen Himmel weg zu schneiden) eine ganz andere Aufnahme werden kann.
Natürlich ändert das Freistellungswerkzeug nichts am Inhalt des Fotos, jedoch können ganz andere Informationen zum Betrachter übertragen werden.
Die zweite freigestellte Variante zeigt etwas mehr Himmel, und doch wird der Schwerpunkt noch weiter auf den Oldtimer gerichtet. Zuviel wegschneiden sollten Sie also auch nicht, denn der Raum und das eigentliche Bildmotiv kommunizieren miteinander.
Ausschneiden
Oftmals ist es nur so, dass etwas zuviel Himmel zu sehen ist. Oder aber es sind weitere Elemente im Bild, die vom eigentlichen Motiv ablenken. Wie oft wundert man sich, dass ein Foto nicht zündet, obwohl Motiv, Licht und auch sonst alles recht stimmig ist. Die einfache Regel lautet hierbei: Weniger, ist manchmal mehr. Im ersten Beispiel ist eine gute Studioaufnahme das Ergebnis, wobei auf dem Hintergrund eindeutig zuviel Gewicht liegt. Das Mädchen sitzt recht verloren im Raum (was natürlich auch eine gewünschte Stimmung sein kann).
Nach dem Zurechtschneiden des Bildes wirkt die Aufnahme weitaus intensiver. Der Blick des Betrachters wird auf das gewünschte Bildelement gelenkt und nichts lenkt mehr ab. Auch die Stimmung wurde verändert.
Sehr interessant ist auch das Spiel mit verschiedenen Versionen einer Aufnahme, in Bezug auf das Format. Hier zunächst das Original.
Im Längsformat, wie es hier zu sehen ist, erscheint die Stimmung in etwa gleich. Der Schwerpunkt hat sich allerdings zum Oldtimer hin verlagert. Seinen Qualitäten wird der Betrachter nun weitaus mehr Zeit schenken und auch weitere Details entdecken. Ein schönes Beispiel, wie aus einem guten Bild (es hat richtig weh getan, den schönen Himmel weg zu schneiden) eine ganz andere Aufnahme werden kann.
Natürlich ändert das Freistellungswerkzeug nichts am Inhalt des Fotos, jedoch können ganz andere Informationen zum Betrachter übertragen werden.
Die zweite freigestellte Variante zeigt etwas mehr Himmel, und doch wird der Schwerpunkt noch weiter auf den Oldtimer gerichtet. Zuviel wegschneiden sollten Sie also auch nicht, denn der Raum und das eigentliche Bildmotiv kommunizieren miteinander.

Andreas Orth
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