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Fotografie Allgemeine Bildbearbeitung
Polaroids simulieren
Polaroid ist nicht nur ein amerikanisches Unternehmen, sondern auch der Begriff schlechthin für die Ergebnisse der Sofortbildkameras. Mit der Kamera SX-70 dauerte es etwa vier Minuten, bis eine Aufnahme sich selber entwickelt hat.
In dieser Zeit können Sie eine Polaroid-Simulation auch in Photoshop gestalten. Dazu erstellen Sie lediglich eine Grundform, die mit einigen Ebenenstilen und einem Foto in ein echtes Polaroid verwandelt wird.
Grundform
Starten wir also mit der Grundform. Über einem beliebigen Hintergrund ziehen Sie diese mit dem Abgerundeten-Rechteckwerkzeug auf. Die Vordergrundfarbe sollte dabei auf #f2f2f2 (RGB 242, 242, 242) eingestellt sein. In der Optionsleiste steht der Radius auf etwa zwei Pixel. Aktivieren Sie den »Ebenenstil ↔ Schlagschatten« mit Deckkraft 35%, Distanz 3 Pixel und Größe 5 Pixel. Dazu kommt der »Ebenenstil ↔ Schatten nach innen« mit Deckkraft: 25%, Distanz: 0 und Größe: etwa 65 Pixel.

Foto einfügen
Erstellen Sie eine neue Ebene über »Ebene ↔ Neu ↔ Ebene« oder Umschalt+Strg+N und wählen Sie einen Bereich über der Grundlage aus, die später mit dem Foto gefüllt werden soll. Sie könnten dazu über der Ebenenminiatur der Grundlage die Strg-Taste gedrückt halten, die Miniatur anklicken und die geladene Auswahl verkleinern. Dazu klicken Sie im Menü auf »Auswahl ↔ Auswahl verändern ↔ Verkleinern um« 9 Pixel. Mit dem Auswahlrechteck-Werkzeug und gedrückter Alt-Taste subtrahieren Sie einen Teil der Auswahl, die Sie im Anschluß mit Weiß füllen können. Heben Sie die Auswahl mit Strg+D auf und aktivieren Sie den »Ebenenstil ↔ Schatten nach innen« mit Deckkraft: 40%, Distanz: 0 und Größe: etwa 45 Pixel. Darüber fügen Sie auf einer eigenen Ebene das Foto ein, das in ein Polaroid umgewandelt werden soll. Dank einer Schnittmaske ist die Form schnell angepasst. Dazu klicken Sie auf »Ebene ↔ Schnittmaske erstellen«.

Feinheiten
Im letzten Schritt können Sie dem Bild noch etwas Glanz verleihen. Dazu malen Sie mit dem Pinsel-Werkzeug auf einer eigenen Ebene weiße Farbe an die Stellen, die etwas "Licht" vertragen können. Sie können die Ebenendeckkraft auf 5% minimieren oder die Füllmethode auf »Ineinanderkopieren« umstellen und die Deckkraft nur auf 20% herabsenken. Ein Schriftzug der wie selbstgeschrieben auf der breiten Seite des Polaroids positioniert wird, kann noch für den letzten Schliff sorgen.














