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Es gibt Situationen, da wünscht man sich etwas Nebel oder Dunst im Bild, um die Aussage der Aufnahme zu verstärken oder die Gesamtwirkung noch etwas interessanter zu gestalten. Leider lässt sich so etwas in Natura nicht so einfach ins Bild bringen (es sei denn man besitzt eine gute Nebelmaschine). Mit Photoshop sind es nur wenige „Klicks“ die Sie benötigen, um etwas Nebel ins Spiel zu bringen.

Das Ausgangsfoto

Das folgende Bild wurde in einer Seitenstraße mit einer Blitzanlage aufgenommen. Um die Stimmung im Bild etwas mystischer zu gestalten, möchte ich hier etwas Nebel und Dunst ins Spiel bringen. Man kann sich solch einen Dunst auch einfach mit weißer Farbe (Deckkraft 1 bis 3 %) ins Bild malen. Doch man wird schnell merken dass man – gerade am Anfang – noch Probleme hat, eine gute Struktur in den Nebel zu bekommen.

Wolken

Um den Nebel (inklusive einer realistischen Struktur) ins Bild zu bringen habe ich einfach Wolken fotografiert. Diese enthalten genau die Struktur die ich brauche, um den Nebel realistisch wirken zu lassen. Gerne können Sie auch mehrere Himmelstrukturen gemäß diesem Tutorial verwenden. Öffnen Sie die Wolken in Photoshop und verschieben Sie dieses Bild mit dem Verschieben-Werkzeug in Ihr Hauptbild.

Die richtige Füllmethode

Setzten Sie die Füllmethode der Wolken-Ebene auf „Negativ Multiplizieren“. Wie Sie sehen, kommt der Nebel jetzt perfekt zum Vorschein. Das liegt daran, dass nur die hellen Bereiche der Wolken dank der gerade aktivierten Füllmethode durchscheinen. Falls Sie Wolken verwendet haben, die noch Farbinformationen enthalten, dann können bzw. sollten Sie die Wolkenebene nun entsättigen.

Die Ebenenmaske

Klicken Sie nun mit gedrückter ALT-Taste auf das Symbol »Ebenenmaske«. Alternativ können sie auch über das Menü gehen und »Ebene ↔ Ebenenmaske ↔ Alles ausblenden« aktivieren. Sie erhalten nun eine schwarze Maske. Das bedeutet, dass die komplette aktive Ebene erst einmal komplett wieder ausgeblendet wird.

Nebel ins Bild bringen

Wählen Sie nun eine weiße Vordergrundfarbe aus und malen Sie sich den Nebel zurück ins Bild. Entscheiden Sie sich hierbei erst einmal für eine niedrigere Deckkraft von etwa 20% bis 50%. Denken sie auch daran. dass Nebel eventuell unterschiedlich intensiv auftritt.

Ich habe bei diesem Bild bewusst etwas mehr Nebel ins Spiel gebracht, um es besser zu visualisieren. Achten sie darauf, dass Sie bei ihren eigenen Bildern nicht zuviel Nebel auftragen. Von dem her „spielen“ Sie etwas mit der Deckkraft.

Fazit: Seien Sie bei dieser Vorgehensweise ruhig etwas kreativ und lassen Sie sich Zeit. Überlegen Sie, wie viel Nebel und Dunst Sinn macht. Schauen Sie sich in „Natura“ Nebel an um zu verstehen, wie Nebel aussieht und wirkt.

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