Workshop - Photoshop - Grundlagen
Photoshop einrichten
Adobe Photoshop ist die Software für professionelle Bildbearbeitung. Damit Sie professionell und vor allem effektiv mit dem Programm arbeiten können, richten Sie die Photoshop-Arbeitsumgebung zunächst Ihren persönlichen Anforderungen entsprechend ein. Einige Funktionen werden Sie für die Beautyretusche nie benötigen, andere selten, wieder andere fast ununterbrochen. Erfahren Sie hier, wie Sie Photoshop für Ihre Anwendungen effektiv einrichten, welche Möglichkeiten Sie haben und worauf Sie besonders achten sollten.
Mit dem ersten Start von Adobe Photoshop präsentiert sich das Programm mit dem Standardarbeitsbereich . Wenn Sie bereits mit früheren Photoshop-Versionen gearbeitet haben, werden Sie sich auch in der aktuellen Version verhältnismäßig schnell zurechtfinden. Lesen Sie zunächst alles Wissenswerte über die grundlegenden Einstellungen, Menüs und Werkzeuge. Auch noch unerfahrene Benutzer werden sich mit den folgenden Beschreibungen schnell in den Photoshop-Workaround eindenken können.
Voreinstellungen festlegen
Bevor Sie mit ersten Retuschearbeiten beginnen, passen Sie zunächst die wichtigsten Photoshop-Voreinstellungen an, um Ihre Arbeit effektiv zu gestalten und um vor unliebsamen Überraschungen gefeit zu sein.
Welche die von Ihnen bevorzugten Einstellungen sein sollten, wird in erster Linie von der weiteren Verwendung Ihrer Bilder bestimmt.
Beachten Sie, dass die geänderten Voreinstellungen erst nach dem Neustart des Programms wirksam werden. Die Photoshop-Voreinstellungen sind global definierte Einstellungen, die unabhängig von gerade geöffneten Dateien immer Auswirkungen auf das gesamte Programm haben.
In der Regel nehmen Sie Änderungen an den Voreinstellungen nur direkt nach der Installation des Programms vor. Je nach Projektanforderung müssen eventuell Voreinstellungen optimiert werden, für gewöhnlich bleiben sie jedoch weitestgehend unverändert.
Nachfolgend werden die Photoshop-Voreinstellungen im Kontext anstehender Retuschearbeiten optimal eingestellt.
Grundlegende Photoshop-Einstellungen
Im Abschnitt Allgemein definieren Sie Ihre grundlegenden Photoshop-Einstellungen. Im Drop-down-Menü Farbwähler wählen Sie hier Ihren bevorzugten Farbwähler für die Werkzeugpalette aus. Der Adobe-Farbwähler ist aufgrund seiner komfortablen Funktionen sehr zu empfehlen. Mit Bildinterpolation kontrollieren Sie, ob der Wert auf Bikubisch (optimal für glatte Verläufe) eingestellt ist; passen Sie diese Einstellung gegebenenfalls an.
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Dadurch ist sichergestellt, dass bei Skalierung oder einer Umrechnung der Bildabmessungen die Verläufe geglättet werden, was insbesondere im Web zu schöneren Ergebnissen führt. Die im Bereich Optionen zu aktivierenden Voreinstellungen sind selbsterklärend und sollten den persönlichen Vorlieben angepasst werden. Aktivieren Sie jedoch das Kontrollkästchen Geöffnete Dateien automatisch aktualisieren, um Dateien, die außerhalb von Photoshop geändert wurden, nicht manuell aktualisieren zu müssen.
Darüber hinaus empfiehlt es sich, die Zwischenablage zu exportieren, damit zwischengespeicherte Daten auch anderen Anwendungen, wie z. B. InDesign oder Dreamweaver, zur Verfügung stehen. Im Abschnitt Verlaufsprotokoll legen Sie fest, wo der Verlauf Ihrer Arbeitsschritte gespeichert werden soll. Sie haben die Wahl zwischen Metadaten, Textdatei und einer Kombination aus beidem. Der Standard ist ein deaktiviertes Kontrollfeld.
Erscheinungsbild der Benutzeroberfläche
Der Abschnitt Benutzeroberfläche umfasst Einstellungen zum Erscheinungsbild und Verhalten des Photoshop-Interface. Hier können Sie persönliche Einstellungen vornehmen oder diesen Punkt überspringen, da die Grundeinstellungen durchaus empfehlenswert sind.
Die Auswahllisten im Bereich Allgemein legen fest, wie die Umgebung der Datei und die Kontur um die Datei gestaltet werden sollen, wenn Sie sich in den verschiedenen Ansichten befinden.
Die Ansichten können Sie später über die Taste [F] auf Ihrer Tastatur oder über das Auswahlmenü in der Optionsleiste wechseln.
Der Punkt Graustufen-Anwendungssymbol verwenden bestimmt, ob das Photoshop-Symbol in der Optionsleiste blau oder grau dargestellt wird.
Wenn Sie den Haken bei Farbauszüge in Farbe anzeigen setzen, werden die Kanalminiaturen in der Kanäle-Palette farbig angezeigt.
Menüfarben einblenden bestimmt, ob es möglich sein soll, Menüpunkte, etwa häufig benötigte Filter oder Ähnliches, farbig hervorzuheben.
QuickInfos werden eingeblendet, wenn Sie den Mauszeiger einige Zeit über ein bestimmtes Bedienfeld, ein Icon oder eine Funktion halten.
Sollten Sie diese Hilfestellung benötigen, da Sie z. B. noch nicht lange mit Photoshop arbeiten, aktivieren Sie das entsprechende Kontrollfeld. Allerdings können diese Tooltipps auch störend wirken.
Wenn Sie im Bereich Bedienfelder und Dokumente das Kästchen Bedienfelder automatisch auf Symbole minimieren markieren, werden ausgeklappte Bedienfelder automatisch eingeklappt, wenn Sie an eine andere Position klicken. Ausgeblendete Bedien felder automatisch anzeigen legt fest, ob per Mouseover Bedienfelder eingeblendet werden sollen.
Setzen Sie den Haken bei Bedienfelderpositionen speichern, um neu angeordnete, verschobene oder geöffnete Bedienfelder auch nach einem Neustart des Programms wie zuvor eingestellt vorzufinden. Aktivieren Sie Dokumente als Registerkarten öffnen, um alle neu geöffneten Dateien in Form von Registerkarten (Tabs) anzeigen zu lassen. Wenn Sie Registerkarten per Drag and Drop an andere Fenster andocken möchten, markieren Sie den Punkt Andocken schwebender Dokumentfenster aktivieren.
Stellen Sie im Bereich Textoptionen für Benutzeroberfläche ein, welche Sprache Sie innerhalb von Photoshop verwenden möchten und/oder wie groß die Texte innerhalb der Bedienfelder des Programms angezeigt werden sollen.
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