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Photoshop CS 5: Workshop

 

Strahlende Lichteffekte

Dieser Workshop zeigt Ihnen nicht nur, wie die Farbtöne einer Tageslichtaufnahme in eine natürlich wirkende Nachtaufnahme umgearbeitet werden, sondern auch, wie verschiedene Lichteffekte das Bildmotiv beleben.

 

Strahlende Lichteffekte

 

[1] TIFF als RAW

Strahlende LichteffekteJede TIFF-Datei kann auch im Adobe Camera Raw-Konverter geöffnet werden.

 

Ganz spontan, ohne die Voreinstellungen der Bridge zu verändern, wird Photoshop mit einem kleinen Trick dazu gezwungen, auch eine TIFFDatei als RAW zu interpretieren.


Im Öffnen-Dialog von Photoshop wählen Sie ganz normal Ihr Bilddokument aus.

 

Dann ändern Sie nur noch die Format-Erkennung auf Camera Raw, und das Bilddokument wird im RAW-Konverter geöffnet.

 

 

 

 

 

[2] Grundeinstellungen

Sie werden sich vielleicht fragen, ob es denn überhaupt sinnvoll ist, ein TIFF-Dokument im RAW-Konverter zu öffnen.
Nun, viele Einstellfelder sind in Photoshop gar nicht vorhanden. Denken Sie nur an die Farbbearbeitung: Camera Raw bietet acht Farbbereiche an, Photoshop nur sechs. Weißabgleich und Belichtung können übersichtlich aus einem Bedienfeld heraus geschehen - das spart Zeit, und alle Änderungen sind non-destruktiv. Wenn Sie mit einer 16-Bit-Datei arbeiten, sind ausreichend Bildinformationen vorhanden, ähnlich wie bei einer RAW-Datei, aber achten Sie auf die Farbraumeinstellungen in den Arbeitsablauf-Optionen.

 

[3] Mondscheinfarbe

Strahlende LichteffekteWie Sie bereits im vorigen Workshop erfahren konnten, ist die Farbe des Mondlichts ein wesentlicher Bestandteil der Nachtillusion.

Für etwas routiniertere Photoshopper gibt es einen zeitsparenden Workaround nur über das Korrekturen-Bedienfeld und die Eingabewerte.

 

Damit die Eingabefelder einiger Korrekturen gleich aktiviert sind, können Sie die Voreinstellung Parameter automatisch auswählen in den Korrekturen-Bedienfeldoptionen aktivieren.


Starten Sie im Korrekturen-Bedienfeld mit den Gradationskurven. Setzen Sie irgendwo auf der Diagonalen einen Punkt.

 

Setzen Sie den Ausgabe-Wert auf 25, drücken Sie die [Tab]-Taste und setzen Sie den Eingabe-Wert auf 110.

 

 

 

 

 

Strahlende LichteffekteÜber den Pfeilschalter wird die Korrekturen-Übersicht wieder angezeigt. Erstellen Sie jetzt eine neue Einstellungsebene Farbton/ Sättigung mit den Eingabewerten 115, 10 und -25.

 

Nun noch eine Kurvenkorrektur: Setzen Sie die Ankerpunkte, wie auf der Abbildung gezeigt. Mit der [+]- und der [-]-Taste wechseln Sie zwischen den Ankerpunkten.


Mit den Pfeiltasten bewegen Sie die Punkte pixelgenau nach oben und unten. Als Werte für die beiden Ankerpunkte legen Sie Folgendes fest: Eingabe 192, Ausgabe 128; Eingabe 64 und Ausgabe 32.

 

Jetzt erstellen Sie wieder eine neue Einstellungsebene Farbton/Sättigung, nur diesmal ohne Färben mit den Werten 90, 50 und 0.

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