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Extremfotografie - Natur - Wasser

 

Wasserfälle, Seen und reißende Bergbäche - Extreme Bilder

Auch wenn Wasser in der eigenen Flasche bisweilen im Hochgebirge bedrückend knapp sein kann - Wasserfälle, Seen und reißende Bergbäche gibt es trotzdem fast überall. Um sie zu fotografieren, gibt es mehrere Ansätze. Der Klassiker ist natürlich der Bergsee, entweder von oben als scheinbare Pfütze mit darum herum aufragenden Bergen oder eben mit Weitwinkel vom Boden aus. Die Wirkung ist jeweils unterschiedlich.

 

Während bei der Perspektive von oben die Berge überbetont werden, schrumpft bei der Weitwinkelperspektive die Umgebung erheblich, während der Himmel zum bestimmenden Element wird - besonders weil er sich im See spiegelt.


Ultraweitwinkel am WeißenseesWird der See dagegen von oben fotografiert, spiegelt sich nur der Himmel, was wahlweise zu einem faszinierenden Blau oder eben auch, bei schlechterem Wetter, zu einem unheimlichen Schmutziggrau führen kann.

 

 

 

 

 

Bäche im Hochgebirge sind nicht nur eine willkommene Auffüllstation für die Wasserflasche - soweit man sich davon überzeugt hat, dass sie nicht weiter oben an einer Hütte vorbeifließen -, sondern auch durchaus lohnende Motive.

 

Oeschinensee mit KompaktkameraDurch das hohe Gefälle der Bäche kommt man oft ohne die im Flachland üblichen starken Graufilter aus, um das fließende Wasser abzubilden. Zudem befinden sich in den entsprechenden Bächen immer ausreichend dekorative Steine.

 

 

 

 

 

 

Solange man die Belichtungszeit nur verdoppeln oder vervierfachen will, kann man auch statt eines eigenen Graufilters einen Polfilter verwenden.

 

verlängerte Belichtungszeit mit ND0,6-GraufilterBei den schnellen Bächen im Gebirge reicht das normalerweise schon aus, um den Effekt des fließenden Wassers eindrucksvoll in Szene zu setzen.

 

 

 

 

 

 

stark weich gezeichneter Wasserlauf mit LangzeitbelichtungDen Samtweicheffekt, bei dem sich der Bach in einen weißen Nebel auflöst, erreicht man aber erst bei deutlich längeren Belichtungszeiten. Dazu sind ND3-Graufilter notwendig. Wenn die Bäche den Rand eines Felsabbruchs erreichen, werden sie zu spektakulären Wasserfällen, die auf Fotos meist recht unscheinbar rüberkommen.

 

 

 

 

Fallendes Wasser, vor allem wenn es sich um sehr hohe Wasserfälle handelt, übt eine hypnotische Wirkung aus, da man mit dem Auge den fallenden Strukturen zu folgen versucht und die sich ständig ändernden und trotzdem sich selbst ähnelnden Figuren des Wassers zu kurzlebig sind, als dass sich der Geist darauf konzentrieren und Bekanntes assoziieren könnte.

 

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