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Das menschliche Auge: The Eye is the Limit!

Das Auge ist ein technisches Wunderwerk, einzigartig und nicht zu ersetzen. Wir schreiben viel über Bildretusche, HDR-Effekte, Tiefen, Lichter und Unmengen an Filtern, Plugins und Actions. Jeder weiß also - oder sollte wissen - wie gute Bilder gemacht werden . Aber wie nehmen wir eigentlich Bilder war? Wie erkennen wir, ob ein Bild unter- oder überbelichtet ist, ob es einen Farbstich hat oder unscharf ist? Und warum ist das Licht in dem wir ein Bild betrachten so wichtig?

 

 

Die Blende

Das menschliche Auge - the eye is the LImit!Auch beim menschlichen Auge muss das Licht durch eine Art Blende. Die Pupille. Sie ist Teil des fünfstufigen Helligkeitsregler, der es dem Auge ermöglicht, mit dem Kontrastumfang der Natur von 1:1011 zurechtzukommen. Die Pupille kann ihren Durchmesser zwischen 1 und 8 mm variieren, benötigt dazu zwischen 0,3 und 0,8 Sekunden und kann damit 5 Blendenstufen abblenden

 

 

Der Sensor

Vergleichbar mit dem Sensor ist die nächste Stufe im Auge: Rezeptoren, Stäbchen und Zapfen. Wie auch der Sensor in der Digitalkamera besitzt der Mensch drei verschiedene Zapfen, die in unterschiedlichen Frequenzbereichen des Lichts empfindlich sind. Sobald es zu dunkel wird, verlieren die Zapfen ihre Funktion - daher übrigens der Name „Zapfenstreich", und die Stäbchen treten in Funktion. Diese haben eine andere Empfindlichkeit als die Zapfen und produzieren eine Art blaugrünen Farbstich. Dessen Auswirkungen sehen Sie jede Nacht: Mondlicht erscheint uns kalt, obwohl es eigentlich Sonnenlicht ist.

 

Das Belichtungslabor

Um extrem helle Situationen zu meistern, bedient sich das Auge zweier Tricks, einerseits einer fotochemischen Regulierung der Neubildung des Sehfarbstoffs und andererseits eines regelbaren Widerstands in der Signalleitung. Der Sehfarbstoff zerfällt bei Lichteinfall, und die Zerfallsprodukte lösen einen Reiz aus. Damit nicht irgendwann der Sehfarbstoff aufgebraucht ist, wird er kontinuierlich neu gebildet: Je stärker der Lichteinfall ist, desto geringer wird die Farbstoffkonzentration. Das Auge legt also selbsttätig gewissermaßen einen Film mit passender Empfindlichkeit ein. Das dauert allerdings etwas, höhere Empfindlichkeiten etwa bis zu 40 Minuten. Umgekehrt ist die Adaption auf helles Licht in wenigen Sekunden erledigt.

 

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