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Bildbearbeitung - Photoshop - Effekte
Pseudo-HDR-Bilder mit Photoshop
Für ein Bild, das in den Lichtern wie auch in den Tiefen optimal durchzeichnet ist, benötigen Sie eine gute Blitzanlage und Erfahrung im Ausleuchten von Motiven. Oder Sie belichten ein Motiv mit unterschiedlichen Belichtungsstufen und kombinieren diese. Dazu benötigen Sie eine Belichtungsreihe (siehe vorhergehende Abschnitte) mit mindestens zwei Dateien, die zu einem 32-Bit-Kanal-HDR-Bild verrechnet werden. Haben Sie aber, aus welchen Gründen auch immer, nur eine RAW-Aufnahme vorliegen (z. B. bei Bewegungen), bleibt Ihnen die Möglichkeit, ein sogenanntes Pseudo-HDR anzufertigen.
Das Originalbild ist zu blass und die hellen Bereiche sind zu dominant. Unsere Wahrnehmung kann einen hohen Kontrast spielend ausgleichen.
Die Kameraautomatik muss in der Detailwiedergabe durch ihre begrenzte Kontrasterkennung einen Kompromiss zwischen Helligkeit oder Tiefen eingehen.
Ein Pseudo-HDR aus zwei unterschiedlich hellen Versionen erzeugt wesentlich mehr Dynamikumfang.
[1] HDR-Dateien auswählen und zusammenfügen
Erstellen Sie zu Beginn von der Original-RAW-Datei eine Kopie. Danach öffnen Sie über Datei/Automatisieren den Dialog Zu HDR zusammenfügen.
Die Option zum Ausrichten der Bilder benötigen Sie nur bei unterschiedlich belichteten Einzelaufnahmen.
Hier liegen aber zwei identische RAW-Dateien vor, sodass Sie die Rechenzeit einsparen können, indem Sie das Kontrollkästchen deaktivieren.
[2] HDR-Vorschaubild bewerten
Ihnen wird nun eine Vorschau präsentiert, bei der Sie Photoshop vertrauen und keine Veränderungen vornehmen sollten.
Eine Beschneidung in der Bit-Tiefe wäre hier jetzt ziemlich sinnlos, und der Weißpunktregler bezieht sich nur auf das Vorschaubild.
Bestätigen Sie also vertrauensvoll, was Ihnen Ihr Computer anbietet, auch wenn die Vorschau schlimm aussieht.
[3] 32-Bit-Modus eines HDR-Fotos
Der Kontrastumfang des HDR-Bildes liegt weit oberhalb der darstellbaren Möglichkeiten eines Monitors.
Erst durch Umstellen unter Ansicht/32-Bit-Vorschauoptionen liegen die Lichterwerte des HDR-Bildes wieder im darstellbaren Monitorbereich.
An dieser Stelle können Sie Ihr 32-Bit-Kanal-HDR-Bild für spätere Bearbeitungsvariationen abspeichern.
[4] Bit-Reduzierung bei HDR
Der Trick kommt mit der Reduzierung auf den 8- oder 16-Bit-Modus.
[5] HDR-Konvertierung
Im Dialogfeld HDR-Konvertierung steuern Sie das Tonemapping in Photoshop.
Wählen Sie als HDR-Kovertierungs-Methode Histogramm equalisieren.
Beachten Sie, das bei Anwendung dieser Konvertierungsmethode keine Optionen zur Verfügung stehen. mit denen Sie manuell Einfl uss nehmen können.
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