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Fotografie - Blitz - Makrofotografie

 

Makroblitze von Canon Speedlite

Um Makros gut ausleuchten zu können, nutzen Sie am besten spezielle Makroblitzgeräte. Im Unterschied zu Aufsteckblitzen werden Makroblitze direkt vorn am Objektiv befestigt. So entsteht nicht das Problem, dass das Objektiv Schatten werfen kann oder das Licht des Blitzes erst hinter dem Motiv wirksam wird.

 

Durch den sehr kleinen Abstand von Blitzkopf und Motiv werden keine großen Leitzahlen gebraucht. Makroblitze, die auch keinen Zoomreflektor haben, liegen meist bei einer Leitzahl von 14 (ISO 100). Das genügt auch vollkommen, denn bei ISO 100 und Blende 10 stehen Ihnen 1,4 m Reichweite zur Verfügung - für ein Makro ist das noch ganz schön weit weg.

 

Welche Funktionen existieren und wie Makroblitze eingesetzt werden, zeige ich anhand der Canon-Speedlite-Modelle.

 

Makroblitze haben immer ein Steuerteil, das wie ein Aufsteckblitz an der Kamera befestigt wird und über das alle Funktionen eingestellt werden können. Darin sind auch die Akkus und die Kondensatoren, die für die Blitzenergie sorgen. Lediglich die Blitzröhren und deren Reflektoren wurden ausgelagert. In der Regel sind sie per Kabel mit dem Steuergerät verbunden. Metz bietet inzwischen auch einen kabellosen Makroblitz an, der dann aber zusätzlich ein Master-Blitzgerät braucht, wie zum Beispiel ein 580EX II, um im E-TTL-Betrieb arbeiten zu können. Das ist sicher auch noch nicht die Superlösung.

 

Achten Sie vor dem Kauf eines Makroblitzes unbedingt darauf, ob und wie er an Ihren Objektiven befestigt werden kann. Canon sieht einen Schnappverschluss für seine Makroblitze vor, der an die Makroobjektive von Canon passt - diese haben dafür extra eine entsprechende Rille. Der Durchmesser der Blitze ist für 58-mm-Objektive ausgelegt - wer sich also ein EF 180/3,5L Makro geleistet hat, guckt erst einmal dumm aus der Wäsche. Er darf nämlich gleich noch den entsprechenden Adapter dazukaufen.

 

Canon-Speedlite Ring Lite MR-14EX

Die meisten Makroblitze sind, wie das MR-14EX, Ringblitze.

 

Canon Ring Lite MR-14EXNun dürfen Sie diesen Ausdruck nicht zu wörtlich nehmen, denn während es für die Porträtfotografie zum Beispiel echte Ringleuchten gibt, nutzt man für Makros meist nur zwei kleine Blitzröhren, deren Reflektoren ringförmig angeordnet sind.

Das hat aber durchaus seinen Vorteil, denn jede der beiden Röhren lässt sich getrennt ansteuern. Sie haben damit quasi zwei Blitze vor Ihrem Objektiv.

 

 

 

 

 

 

 

Makroaufnahme mit Blitzlicht von rechts und Tageslicht von linksMakroaufnahme mit Blitzlicht von rechts und Tageslicht von links
Ein Diffusor (eine weiße Kunststoffabdeckung) sorgt dafür, dass das Licht gleichmäßig verteilt wird.

Sie können entscheiden, ob die Sonne lieber von links oder von rechts scheinen soll.

 

 

 

 

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