| Weitere Artikel aus dem Foto Blog |
| Teilen |
Fotografie Grundlagen
Bildqualität - Was die Hardware ermöglicht
Es gibt einige Faktoren, die schon auf Hardwareseite darüber entscheiden, wie gut die Abbildungsleistung einer digitalen Kamera ist. Wichtig ist natürlich die Auflösung des CCD (also das Herz der Digitalkamera, welches das Bild ablichtet), aber auch die Arbeitsweise von diesem Sensor.
Entscheidend ist daneben die „Intelligenz“ des Bildprozessors, sowie alle optischen Elemente der Kamera, wie etwa das Objektiv.
Auflösung
Zumeist wird die Bildqualität an der Anzahl der Bildpunkte gemessen. Wichtiger sind dabei die Größe der Bildpunkte und die entsprechende Fläche des Bildsensors. Eine hohe Auflösung alleine bedeutet nicht, dass gleichzeitig die Bildqualität gut ist. Oft werden Sie in Beispielfotos von Testberichten sehen, dass die Unterschiede zwischen einzelnen Kameras sehr groß sind (und das, obwohl sie die gleiche Auflösung besitzen). Übrigens: Zu kleine Pixel verstärken auch noch das Bildrauschen.

CCD-Sensor
Das Herz der Kamera, also der CCD-Sensor, wird bei der Herstellung vergütet. Auf diesem Sensor befinden sich Millionen von Pixel, die auf einem sehr kleinen Raum untergebracht sind. Da der Chip nicht so groß ist, wie etwa ein DIN-A4 Blatt, ist es nicht zu verwunderlich, dass aufgrund der kompakten Maße des Sensors und der hohen Anzahl an Pixel Produktionsfehler auftreten können. Mit Hilfe des sogenannten Pixel-Mapping werden diese Fehler jedoch korrigiert und somit Abweichungen kompensiert. Dank einer Interpolation werden dabei aus den Informationen intakter, angrenzender Pixel Daten extrahiert und das Bild etwas bereinigt.

Doch wie können Sie erkennen, ob ein CCD-Sensor gut oder schlecht ist? Sie sollten die Schärfe der Konturen und die Feinheiten der Pixel bei einer Aufnahme vergleichen, um festzustellen, bei welcher Kamera diese beiden Aspekte genauer umgesetzt wurden. Weiter sollten Sie überprüfen, wie die Kamera auf verschiedene Lichtsituationen reagiert.
Bildprozessor
Es kommt die interne Verarbeitung des Fotos dazu. Ein so genannter Bildprozessor, wie etwa ein ASIC-Chip, soll für noch bessere Ergebnisse sorgen. Je genauer dieser Chip arbeitet, desto schneller werden die Daten innerhalb der Kamera verarbeitet. Dies wirkt sich wiederum auf die Qualität eines Fotos aus. Sehr wichtiger Bestandteil und maßgeblich für die Qualität ist natürlich die Optik einer Kamera. Also das Objektiv, das eingesetzt wird. Ist die Abbildungsleistung des Objektivs von guter Qualität, werden Abbildungsfehler verringert. Mehr über Objektive erfahren Sie demnächst in einem weiteren Beitrag. Übrigens: Da alle genannten Faktoren in Verbindung mit der aktuellen Lichtsituation das Endergebnis beeinflussen, kann die effektive Auflösung nur anhand von Testbildern festgestellt werden (Stichwort: Auflösungschart nach ISO 12233).
![]() | Fotoschule 287 Seiten, Hardcover 39,95 € |












