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Fotografie Grundlagen
Feuer am Himmel
Beim Jahreswechsel oder zu bestimmten Veranstaltungen lässt sich am Himmel ein farbenprächtiges Spektakel bewundern. Raketen jagen in den Himmel, explodieren und lassen den Nachthimmel durch viele bunte Lichter erleuchten.
Ein Feuerwerk lässt sich nicht nur bewundern, sondern auch fotografisch einfangen. Spannende Aufnahmen von einem Feuerwerk zu schießen ist zwar eine Herausforderung, aber nicht sehr schwer.
Feuerwerk
Wie so oft muss sich der Fotograf auch bei der Fotografie eines Feuerwerkes im Vorfeld Gedanken machen. Soll die Umgebung ein Bestandteil des Fotos werden? Oder sollte der Fotograf mit einer Weitwinkelbrennweite arbeiten? Wird hingegen nur das eigentliche Feuerwerk für die Aufnahme gewünscht, so kommt der Fotograf um den Einsatz einer Telebrennweite nicht herum. Auch muss sich der Fotograf darüber im Klaren sein, ob er nur eine einzige Rakete aufnehmen will oder gleich einen ganzen Schwarm. Gerade eine Kombination verschiedener Effekte lässt eine Aufnahme interessant und spannend aussehen.
Im Gegensatz zu einem privaten Feuerwerk zu Silvester ist ein Feuerwerk etwa bei Veranstaltungen eine geplante Inszenierung. Der Ablauf des Spektakels ist bereits lange im Vorfeld genau geplant. So kann der Fotograf mehr als nur eine einzige Rakete auf einem Foto festhalten. Die Kombination der verschiedenen Effekte des Feuerwerkes, wie etwa ein ganzer Schwarm Raketen gleichzeitig, ist eine gute Voraussetzung für ein spektakuläres Foto.
Belichtung des Bildes
Grundlage für die Aufnahme von Feuerwerken sind lange Verschlusszeiten. Je länger die Kamera ein Bild aufnehmen kann, desto mehr Freiheiten hat der Fotograf bei der Gestaltung seines Bildes. Durch eine längere Verschlusszeit können mehr Explosionen und Lichtspuren aufgenommen werden. So werden auch die Lichtstreifen des Feuerwerkes durch die Langzweitbelichtung erfasst.
Ohne Stativ lässt sich ein Feuerwerk allerdings nicht fotografieren. Um verwackelungsfreie Fotos aus der Hand zu schießen, müsste der Fotograf mindestens mit einer Verschlusszeit von 1/80 Sek oder weniger arbeiten. So würden allerdings nur einzelne Lichtpunkte auf dem Foto zu sehen sein. Für Feuerwerksbilder sollten Sie die Blende auf f11 oder f16 einstellen. Zudem sollte die Verschlusszeit mehrere Sekunden betragen. Bekannterweise sind Digital Kameras bei Langzeitbelichtungen empfindlicher, als analoge. Um das Bildrauschen so gering wie möglich zu halten sollten Sie mit der niedrigsten Empfindlichkeit (z. B. ISO 100) arbeiten. 













