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Fototechnik: Motive abbilden - Praxistipps

 

Fotopraxis: Haupt- und Nebenmotive platzieren

Wer ein Bild bewusst gestaltet, ist kreativ. Allerdings ist nicht jede Gestaltung ein kreativer Geniestreich. Im Gegenteil - die allermeisten Gestaltungsregeln lassen sich ganz einfach erlernen. Die Fotografie ist eben zu 95 % ein Handwerk. Vermutlich besteht die Fotografie aus 25 % Technik, 70 % Gestaltungsregeln und 5 % Kreativität sowie der Intuition des Fotografierenden. Er erkennt ganz besondere Situationen und macht daraus hervorragende Bilder. Intuition kann man nicht vermitteln, die Technik sollte aber vorhanden sein. Befassen wir uns also mit dem gestalterischen Handwerk.

 

Eine Anleitung aus dem Digital fotografieren- Buch: Ran ans Motiv

 

 

Ästhetische Empfindungen bewusst brechen

Eines sollten Sie sich im Vorfeld klarmachen: Wenn hier über gestalterische Regeln gesprochen wird, wird davon ausgegangen, dass diese Regeln von Menschen im westlichen Kulturkreis gelesen werden. Andere Länder, anderes Gestaltungsempfinden. Ein kleines Beispiel: Wir schreiben von links nach rechts, die arabische Schrift bewegt sich von rechts nach links. Wir empfinden eine von links nach rechts gehende Bewegung eher
als aktiv und angreifend, während eine Bewegung von rechts nach links mehr abwehrend und passiv empfunden wird.

 

Ästhetik im BildÄsthetik hängt also stark davon ab, wo auf der Erde man gerade ist. Das bewusste Brechen ästhetischer Empfindungen kann bereits ein außergewöhnliches Bild hervorbringen, man sollte jedoch wissen, was man tut bzw. wie die potenziellen Betrachter mit einem Motiv vermutlich umgehen werden.

 

 

 

 

 

Wo wird das Hauptmotiv platziert?

Die grundlegendste Frage beim Fotografieren ist, an welcher Stelle das Hauptmotiv im Bild platziert werden soll. Meistens nimmt man sein Hauptmotiv einfach in der Mitte des Suchers/Monitors ins Visier. Zwar gibt es durchaus Motive, bei denen Symmetrie angebracht ist, wie z. B. eine Spiegelung im Wasser, bei der man die Schnittkante zwischen Motiv und Spiegelung in der Mitte des Bilds anordnen könnte. Aber abgesehen von diesen Ausnahmen ist es meistens sinnvoller, zuerst einmal eine außermittige Platzierung zu versuchen, um mehr Spannung ins Bild zu bringen.

 

Typische ProblemeUm das zu testen, kann man einfach ein kleines Stillleben aus einem Tisch, einer Wand und einem Glas (Vase, Aschenbecher, Tasse o. Ä.) arrangieren. Nun wird das Motiv zunächst bei gleichem Kameraabstand mittig, links, rechts, etwas weiter oben und weiter unten fotografiert. So lässt sich schon ansatzweise erkennen, welche Auswirkungen die Platzierung des Hauptmotivs haben kann.

 

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