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Fotografie Tipps und Tricks
Schneelandschaften
Skifahrer tragen eine getönte Brille, um sich vor den Sonnenstrahlen zu schützen, die von der Schneedecke reflektiert werden. Auch Ihre Kamera benötigt einen Schutz, denn sonst würde sie zu viel Licht messen.
Eine falsche Blende und Verschlusszeit dagegen führen zur Unterbelichtung. Dabei ist die weiße Schneelandschaft und das starke Blau des Himmels doch so ein schönes Motiv, das nicht durch einen Grauschleier verdeckt werden sollte.
Einstellungssache
Gerade das Automatikprogramm einer Kamera sorgt für unerwünschte Nebeneffekte. Standardmäßig sind Digitalkameras auf ein mittleres Grau, zum automatischen Einstellen einer korrekten Belichtung, ausgelegt. Daher werden auch so genannte Graukarten zur Kalibrierung der Belichtung in der Fotografie genutzt.

Korrekte Einstellung der Belichtung
Ein passendes Motivprogramm, das für eine Schneelandschaft optimiert wurde, ist vielleicht verfügbar, doch ist die manuelle Belichtungskorrektur oftmals von Vorteil. Die Blenden spielen hierbei die Hauptrolle. Die Belichtungskorrektur kann bis zu zwei Blenden in 1/2 oder 1/3 Stufen eingestellt werden. Wie sie eine Belichtungskorrektur an Ihrer Kamera vornehmen, entnehmen Sie bitte Ihrer Gebrauchsanweisung. Ist das Foto Ihrer Meinung nach richtig belichtet, achten Sie dennoch darauf, ob der Schnee noch eine leichte Zeichnung hat. Sofern keine Zeichnung im Schnee mehr zu erkennen ist, ist das Foto überbelichtet.

Sind Sie sich bei der Belichtung nicht sicher, nutzen sie eine Belichtungsreihe. Bei einer Belichtungsreihe wird etwa eine Belichtungskorrektur von -1 Blende und +1 Blende eingestellt. Die Kamera macht nach dem Auslösen insgesamt drei Fotos (je eines mit Blende -1, der voreingestellten Blende und Blende +1). Somit können sie eventuell im HDR-Verfahren die drei Fotos zu einem neuen Motiv zusammen setzen.

Beachten Sie
Je kälter es ist, desto schneller verlieren Batterien und Akkus ihre Kapazität. Das liegt daran, dass die chemische Reaktion in der Batterie von der Temperatur abhängig ist. Aus diesem Grund nehmen Sie auf jeden Fall Ersatz mit. Nicht nur die schnelle Entladung der Batterien / Akkus kann zum Problem werden. Haben Sie einige Zeit in der Kälte gearbeitet und betreten dann eine warme und feuchte Umgebung, entsteht sehr schnell Kondenswasser, welches sich stark auf dem Monitor und Objektiv niederschlägt. Die Kamera muss sich zunächst akklimatisieren, also an die neue Umgebung gewöhnen. Wie bekannt, vertragen sich Feuchtigkeit und Elektronik nicht sehr gut. Aus diesem Grund sollten Sie wenn möglich die Kamera in einem Plastikbeutel luftdicht einpacken oder die Kamera zunächst in Ihrer Fototasche lassen. Nach einer längeren Zeit hat sie sich an die neue Temperatur gewöhnt.










