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Kameratechnik- Details und Zubehör
Intellegente Automatik iAUTO
Die PEN hat anstelle des bekannten AUTO auf den Spiegelreflexkameras ein iAUTO stehen. iAUTO bedeutet nun aber nicht etwa, dass diese Kamera alles automatisch macht. Sie kann lediglich fünf verschiedeneAufnahmemodi unterscheiden: PORTRÄT, LANDSCHAFT, NACHTAUFNAHME, SPORT und NAHAUFNAHME. Entsprechend der durchgeführten Moduserkennung schaltet iAUTO in eines dieser Szeneprogramme.
Leider scheitert iAUTO ausgerechnet dann, wenn es schwieriger wird. Da iAUTO wie die Szeneprogramme keine Gewalt über den Bildstabilisator hat, sich an die Grenzen der vom Benutzer vorgegebenen AUTO-ISOEinstellung hält und der Weißabgleich der PEN mit Kunstlicht überhaupt nicht klarkommt, scheitert iAUTO bei Innenraumfotos kläglich.
Die Fotos werden grundsätzlich zu rot, und meistens sind sie verwackelt.
Auch die restlichen automatischen Erkennungen von iAUTO können scheitern, sobald der Bildaufbau komplexer wird oder sich irgendetwas im Bild bewegt. iAUTO eignet sich also nicht dazu, am Anfang des Urlaubs eingeschaltet zu werden und am Ende des Urlaubs wieder aus. Es ist interessant, wenn man draußen mit der Reisegruppe fotografiert.
Da schaltet die Kamera zuverlässig von der Landschaftsfotografie auf die Gruppenbilder um, ohne dass man sich groß um etwas kümmern müsste - und auch das Einzelporträt wird gut bewältigt.
Wichtig ist, zusätzlich zum iAUTO auch den Bildstabilisator (IS) einzuschalten und die AUTO-ISO von Hand korrekt zu setzen. Bei künstlichem Licht lautet die Empfehlung: iAUTO aus.
Integrierter Bildstabilisator
Die PEN besitzt einen eingebauten Bildstabilisator. Der Stabilisator erkennt, in welche Richtung das Gehäuse geschwenkt wird, und
versucht, das durch ein Kippen des Sensors auszugleichen. Der Verstellweg des Sensors ist naturgemäß begrenzt und kann lediglich seitliche Wackelbewegungen ausgleichen. Schwankungen in Richtung des Motivs - der Objekt- oder Schärfeebene - sind nicht ausgleichbar, da Objektiv und Sensor einen festen Abstand halten müssen. Würde der Sensor aus der Bildebene herausbewegt, um ein Vorwärtsschwanken auszugleichen, würde das Bild nicht schärfer, sondern unschärfer
Arbeitsweise: IS1, IS2 und IS3
Der IS. 1 gleicht Schwankungen in zwei Richtungen aus: vertikal und horizontal. Er verwendet dazu einen Ultraschallmotor, dem Sie trotz Ultraschall bei der Arbeit auch zuhören können - falls Sie mal etwas länger belichten.
Dadurch, dass der Sensor nur einen begrenzten Verstellweg hat, sollten Sie die Kamera auch tatsächlich beim Fotografieren ruhig halten. Wenn Sie, etwa bei Fußballspielen, dem Spieler mit der Kamera folgen, kann es zu unschönen Effekten kommen:
Der Bildstabilisator stabilisiert das Bild in mehreren Ansätzen, das Bild sieht daher verruckelt aus, oder es ist völlig unscharf. Dabei reicht schon das Mitziehen eines Fußgängers, um unscharfe Bilder zur erhalten.
Wenn Sie also Mitzieher machen, schalten Sie auf IS. 2 um, damit wird nur die vertikale Bewegung stabilisiert. Und wenn Sie im Hochformat mitziehen, schalten Sie auf IS. 3 . Das gilt für Mitzieher von links nach rechts und umgekehrt. Für Mitzieher von oben nach unten brauchen Sie im Querformat IS. 3 und im Hochformat IS. 2.
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